Auch die alten Römer wußten um die Wirkung der Aloe Vera und schätzten sie als Mittel für Gesundheit, Schönheit und Glück.
Sie nutzten die Erfahrungen der Ägypter und Griechen.
Um 50 n. Chr. lebte der Arzt und Naturforscher Dioskurides
während der Nero-Herrschaft. Mit Vorliebe reiste er im Orient herum und trug in mehreren Büchern "De Materia Medica", eine Arzneimittellehre mit vielen Rezepten zur Behandlung von einigen hundert Krankheitsbildern auf.
In seinen umfangreichen Werken über die positive Wirkung von Phytotherapien beschreibt er die Aloe als eine seiner bevorzugten Heilpflanzen. Er beschrieb voller Begeisterung die Heilkräfte der Aloe, wobei er hervorhob, daß der Saft das Blut zum Gerinnen bringt, die Vernarbung von Schürfwunden und offenen Wunden beschleunigt und Furunkel und Hämorroïden heilt. Er soll behauptet haben, daß das frische Blattmark der Aloe den Haarausfall zum Stillstand bringt und Augenentzündungen heilt.
Desweiteren soll er er die Anwendung des Aloe-Vera-Saftes bei zahlreichen, anderen Beschwerden empfohlen haben: zur Wundbehandlung, bei Magen- und Darmbeschwerden, Zahnfleischentzündung, Gelenkschmerzen, Juckreiz, Sonnenbrand, Akne, Haarausfall, usw.