Kalium Sorbat
Kalium-Sorbat soll wichtig sein für die Aktivität verschiedener Enzymesowie für die Funktion von Nerven- und Muskelzellen.
Magnesium
Magnesium ist in den Zellen bei 300 Enzymsystemen beteiligt. So bei der Aktivierung von Enzymen und der Proteinsynthese.Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff, der normalerweise in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen wird.Im menschlichen Körper ist er größtenteils in Knochen und Muskulatur zu finden.Ein Mangel führt mitunter zu Wachstumsstörungen, Verhaltensstörungen, Schwäche und Krämpfen.
Kalium
Kalium ist wichtig für unser Säure-Basen-Gleichgewicht, den Flüssigkeitshaushalt und unsere Nervenfunktionen.Kalium reguliert zusammen mit Natrium und Chlorid den Wasserhaushalt des Körpers und hat eine zentrale Stellung im Stoffwechsel von Muskel- und Nervenzellen.Ein Mangel kann zu Muskelschwäche und sogar zu Lähmungen führen.
Natrium
Natrium stellt ein wichtiges Element für unser Säuren-Basen-Gleichgewicht sowie unsere Nerven.
Zusammen mit Kalium und Chlorid regelt es den Wasserhaushalt des Körpers und spielt eine Rolle bei der Aufrechterhaltung des Blutdrucks. Es verhält sich Wasser und Sauerstoff gegenüber sehr reaktiv. Der Natriumspiegel im Blut ist vermindert bei Durchfall und Erbrechen, Verbrennungen und bestimmten Vergiftungen und erhöht bei "Austrocknug" des Organismus als Folge einer negativen Flüssigkeitsbilanz. In den westlichen Industrieländern wird oft zuviel Natrium in Form von Kochsalz aufgenommen. Dies kann zur Entstehung von Bluthochdruck führen. Ein Mangel führt zu Muskelkrämpfen, "Denkfaulheit" wie auch Appetitlosigkeit.
Eisen
Eisen ist ein Bestandteil von Hämoglobin, unserem in den roten Blutkörperchen enthaltenen Blutfarbstoff, und Enzymen des Energiestoffwechsels.
Es bildet ein wesentliches Element für den Sauerstofftransport durch das Hämoglobin, für die Sauerstoffspeicherung im Muskel durch das Myoglobin, für die Oxidationsabläufe in der Zelle durch Fe-haltige Enzyme (Cytochrom) und den Elektronentransport in der Atmungskette, was mit der Energielieferung in Form von ATP verbunden ist.
Da durch physiologische Zellabschilferung täglich Verlust entsteht, muß auf eine ausreichende Zufuhr an Nahrungseisen geachtet werden. Bei erhöhtem Bedarf kann das im Körper - in Milz, Leber und Knochenmark - gespeicherte Eisen mobilisiert werden. Der Gesamtgehalt im Körper beträgt 2 bis 4 Gramm. Bei gering gefüllten Speichern ist die Aufnahme des Nahrungseisens über den Dünndarm erhöht.
Der tägliche Bedarf beträgt bei Männern 10 mg, bei Frauen mit Menstruation 15 mg, bei Schwangeren 30 mg und bei Stillenden 20 mg. Eine ausreichende Eisenversorgung ist besonders in Phasen starken Wachstums, so auch während der Schwangerchaft und Stillzeit, wichtig.
Durch gleichzeitigen Genuß Vitamin C-reicher Säfte verbessert sich die Eisenaufnahme aus fleischloser Nahrung.
Mögliche Folgen einer Eisenmangelanämie sind Schwäche und Kurzatmigkeit.
Chlor
Seine wichtigen Funktionen liegen im Säure-Basen-Haushalt und bei der Bildung von Magensaft.
Mangelsymptome sind Muskelkrämpfe, "Denkfaulheit" und Appetitlosigkeit.
Schwefel
Schwefel ist ein Bestandteil von stoffwechselaktiven Geweben und von Knorpel.
Mangelsymptome sind Müdigkeit, verminderte Widerstandskraft gegen Infektionen, gehemmtes Wachstum sogar eine Verzögerung der geistigen Entwicklung.
Calcium
Chemisch zählt es zu den Erdalkalimetallen und ist ein für den Menschen unabdingbar nötiges 2-wertiges Element.
Calcium ist beteiligt an Knochenstoffwechsel und -mineralisation unter Regulation durch das hormonelle Parathormon-Calcitonin-System. Es ist wichtig für die Knochen- und Zahnbildung, die Muskelkontraktion, Blutgerinnung, Kapillar- und Membranpermeabiltät, den Wasser-Elektrolyt-Haushalt, die Erregungsübertragung in der Nervenleitung und den Sinneszellen, für Enzymreaktionen und Übertragung hormoneller Signale.
Der größte Calciumspeicher mit etwa 1kg Ca ist das Knochengewebe. Hierbei bildet das Calcium das Zentralatom der die Stützfunktion ausübenden komplexen Salze. Calcium gelangt über den Darm in den Organismus, wobei Oxal- und Phytinsäure durch Bildung schwer löslicher Salze die Resorption erschweren. (Oxalsäure finden wir in Sauerampfer, Rhabarber, Spinat und Kakao; Phytinsäure in Pflanzensamen.)
Die Resorption des Calciums und der Knochenstoffwechsel erfordern die Gegenwart des Vitamin D3. Über die hormonelle Steuerung des Einbaus bzw. der Mobilisierung des Calciums besteht eine enge, wechselseitige Beziehung zum Phosphat. Beide Elemente sind Bestandteil des Mineralkomplexes der Knochen und Zahnhartsubstanz.
Ein Mangel hat einen unvollständigen Zahn- und Knochenaufbau (Wachstumsstörungen) bzw. Knochenentkalkung (Osteoporose), Rachitis und Krämpfe zur Folge.
Täglich sollte ein Erwachsener zwischen 800 und 1000 mg Calcium zu sich nehmen, am besten durch den Genuß calciumreicher Nahrungsmittel.