Aloe Vera selbst kultivieren

Aloe Vera in einen Ziertopf gesetzt ist eine sehenswerte, immergrüne Zimmerpflanze. Sie ist anspruchslos in der Pflege, benötigt kaum Dünger und nur ein- bis zweimal im Monat Wasser, dafür aber viel Licht. Sie mag keine stehende Nässe und ist empfindlich gegen Frost.

In den warmen Jahreszeiten kann man sie problemlos auf dem Balkon oder vor der Türe im Freien platzieren. Bei direkter Sonneneinstrahlung werden sich die Blätter der Aloe allerdings etwas rötlich färben, was völlig normal und kein Zeichen einer Krankheit ist.

Im Winter gehört die Aloe ins Haus, am besten an einen kühlen (ca. 10°C) aber dennoch hellen Ort. In dieser Zeit sollte die Aloe kaum gegossen werden, damit sie sich auf das Blühen im Frühjahr vorbereiten kann.

Erwachsene, geschlechtsreife Aloes blühen nämlich einmal jährlich und gehen danach nicht ein.

Die Aloe wird am besten und einfachsten über Ableger vermehrt. Sobald sich ca.10cm große Sprossen an der Basis der Mutterpflanze gebildet haben, können diese mit einem Messerschnitt tief im Wurzelbereich abgetrennt und separate eingepflanzt werden.

Wollen Sie einzelne Blätter der Aloe ernten, sollten sie dabei beachten immer nur die ältesten und dicksten Blätter an der Basis der Pflanze zu nehmen. Von innen aus dem Herzen heraus wachsen stets neue Blätter nach, vorausgesetzt Sie lassen immer einige Blätter an der Pflanze dran. Nur so kann die Aloe noch Photosynthese betreiben, um neues Blattgewebe hervorzubringen.

Der Flüssigkeitsgehalt im Blatt liegt bei ca. 95 % und wird durch eine wachsartige und Feuchtigkeit spendende Hautschicht bedeckt. Erst nach dem 3. bis 5. Lebensjahr der Pflanze entwickelt sich der Gesamtwirkstoffgehalt.