Aloe Vera in der Geschichte

Alexander der Große und Aloe Vera

Es wird erzählt, daß Alexander der Große im Jahr 330 v. Chr. bei der Belagerung von Gaza in Palästina von einem Pfeil getroffen wurde, worauf hin sich die Wunde schon bald auf den langen Eroberungszügen zu Pferd durch Ägypten und die lybische Wüste entzündete.
An der Amon-Oase, wo Alexander zum Sohne des Zeus ausgerufen wurde, rieb ein von Aristoteles gesandter Priester die Wunde mit einem Öl ein, das aus einer auf der yemenitischen Insel Sokotra wachsenden Aloe-Art gewonnen worden war. Die Wunde soll nach der Überlieferung nach kurzer Zeit geheilt sein.


Danach soll sich Alexander der Große auf Betreiben Aristoteles hin eine Seeschlacht geliefert haben, um sich der Insel Sokotra zu bemächtigen und auf dieser Weise die Aloe-Pflanzungen in seinen Besitz zu bekommen. Die Aloe stand im Ruf, die Krieger unverletzbar zu machen.
Viele Orientalen glaubten, daß Aloe-Öl Weisheit und Unsterblichkeit verleiht.